Markt & Management

Corona-Bekämpfung: Luftreiniger schaffen Abhilfe

Saubere Luft dank professionellem Transport und Installation von Luftreinigern

Die Corona-Pandemie hat uns mehr als 1.000 neue Wörter beschert: Shutdown, Homeschooling, Superspreader, Distanzunterricht, Wellenbrecher-Lockdown und Abstandsgebot sind nur einige davon. Sie alle vereinfachen komplizierte Sachverhalte unserer „neuen Realität“. Jetzt aber ist Hoffnung mit einem „alten“ Wort verbunden: Luftfilter.

Es sind auch die Luftreiniger, die eine Rückkehr zur Normalität versprechen. Denn Coronaviren machen nicht an Staatsgrenzen halt. Das heißt, für eine erfolgreiche Bekämpfung der Virusausbreitung wäre selbst bei hochwirksamen Vakzinen eine umfangreiche Impfung der Weltbevölkerung zwingende Voraussetzung. Aber das dauert Jahre. So ist es notwendig, kurzfristig auch technische Lösungen wie Luftfilter zur Eindämmung der Pandemie zu etablieren. Und zwar in großen Stückzahlen. Das ist sowohl in der Produktion als auch in der Logistik eine enorme Herausforderung.

Nach aktuellen Erkenntnissen verbreitet sich das Coronavirus hauptsächlich über Aerosole, also über kleine Tröpfchen in der Luft, in denen sich die Krankheitserreger befinden. Dabei haben Forschungen gezeigt, dass sich Menschen vor allem in Innenräumen mit dem SARS-CoV-2-Virus anstecken. Deshalb ist im Kampf gegen Covid-19 die AHA-Regel – also Abstand, Hygiene, Alltagsmaske – um ein „L“ für Lüften ergänzt worden. Denn ohne regelmäßiges Lüften steigt besonders in geschlossenen Räumen das Risiko einer Infektion.

Nur ist Lüften durch geöffnete Fenster gerade in Bereichen mit viel Publikumsverkehr keine Dauerlösung – erst recht nicht in der kalten Jahreszeit. Das trifft beispielsweise auf Schulen zu. Und so plädieren Gesundheitsexperten neben einer Verkleinerung der Schulklassen für die flächendeckende Ausrüstung von Schulen mit Luftfilteranlagen. Und mittlerweile gibt es spezielle Geräte, die tatsächlich in der Lage sind, solch große geschlossene Räume wie ein 60 Quadratmeter großes Klassenzimmer mit knapp 30 Schülern virenfrei zu halten.

Anwendung in Schulen, Gastronomie und Büros

Der Vorteil von Luftreinigern – wie beispielsweise dem WOLF AirPurifier – liegt beim Neubeginn des Regelschulbetriebs auf der Hand. Denn gefordert wird zwingend ein nachweislich wirksames Hygienekonzept für virenfreie Atemluft im Klassenzimmer. Aber auch Fitnessstudios kennen das Problem der Lüftung, das ebenso bei Physiotherapeuten in der Krankengymnastik auftaucht. Und die Corona-Ausbrüche in Schlachthöfen sollten allen eine deutliche Mahnung sein, wie schnell Produktionsabläufe oder Unternehmen durch Infektionsketten komplett zum Stillstand kommen können. Nicht zuletzt die Hotellerie braucht Antworten, um den gewohnten Komfort des Hotels aufrechtzuerhalten und die Angst der Gäste vor einer Infektion besiegen zu können.

„Diese modernen Luftreiniger, die Bakterien und Viren filtern können, sind generell dort sinnvoll, wo Menschen zusammenkommen und keine ausreichende Versorgung mit frischer Außenluft über eine Lüftungsanlage oder Fensterlüftung möglich ist“, so Maximilian Schmidt von WOLF. Das sind natürlich Klassenzimmer oder Kindertagesstätten, aber auch Warteräume von Arztpraxen, Labore, Büros für mehrere Personen und Konferenzräume. Selbst in vielen anderen Räumen mit Publikumsbetrieb wie Einzelhandel, Friseursalons, Nagelstudios oder der Gastronomie kann der Einsatz moderner Luftreiniger sinnvoll sein. Denn sie verringern die Ansteckungsgefahr und können einen wertvollen Beitrag beim Restart der Wirtschaft leisten. Die Wirksamkeit von Luftreinigern wurde anhand realer Messdaten in Praxistests von unabhängigen Wissenschaftlern bestätigt.1

Einfach anschließen und fertig?

Der kompakte WOLF Luftreiniger ist so entwickelt und konzipiert, dass er sofort einsatzfähig und dank „Plug&Play“ unkompliziert vom Nutzer in Betrieb genommen werden kann. Er muss nur über einen handelsüblichen Schuko-Stecker an das Stromnetz angeschlossen werden. So können Luftreiniger ganz einfach ohne Umbaumaßnahmen eingebracht werden. Die andere Seite ist eine verlässliche Auslieferung und Aufstellung der Geräte.

 

„Ein Abstellen an der Bordsteinkante ist bei größeren professionellen Luftreinigern kaum denkbar.“
Frank Spiekermann | Projektmanager
Rhenus High Tech

Spiekermann weiß: Hier geht es weit über den Transport hinaus auch um Einbringung und Positionierung dieser Hightech-Geräte an der finalen Verwendungsstelle, als Teil eines umfassenden Service für den Endkunden. Um mehr Sicherheit zu gewährleisten, muss das Gerät auch im Boden oder an der Wand verankert werden, wenn ein Einsatz beispielsweise in Schulen oder in sogenannten öffentlichen Räumen vorgesehen ist. „Ein produktschonender Transport und eine schadensfreie Lieferung sind also nur ein Baustein unserer Logistikdienstleistung“, sagt Spiekermann.

Seit Jahrzehnten hat Rhenus High Tech Erfahrung im Bereich Großgeräte. Die Installation und Wartung von Bankautomaten gehören genauso dazu wie die von MRT oder CT in Arztpraxen, von einer Unmenge an Kopiergeräten in Institutionen und Unternehmen oder auch der Pfandautomaten in Supermärkten oder Kühlschränke in Laboren. Der Rhenus-Projektmanager betont daher: „Auch beim Transport von Luftreinigern können wir unsere langjährigen Erfahrungen schon in der Vorbereitung einbringen – beispielsweise bei der Bewertung der Statik für die Machbarkeit eines Transports in einem Gebäude ohne Lastenaufzug.“

Lüften, Luftfilter und ein skalierbares Angebot

Die Kommission für Innenraumlufthygiene am Umweltbundesamt (UBA) sieht Luftreiniger zwar nicht als Ersatz für ausreichendes Lüften an, aber als sehr gute Ergänzung gerade in Lüftungspausen. Sinnvoll sei ihr Einsatz besonders dort, wo Fenster nicht ausreichend geöffnet werden können, betont das UBA. Und das sind heute fast alle Bereiche, in denen sich Coronaviren verbreiten können. Was früher vor allem der äußerst sensiblen Produktion von Computerchips vorbehalten war, soll nun also Einzug in unseren Alltag halten: der Einsatz von hocheffizienten Luftfiltergeräten.

Gerade hier auf einen erfahrenen Logistiker zu setzen, kann sich für Hersteller auszahlen. „Sie können insbesondere bei größeren Stückzahlen auf fertige Strukturen zurückgreifen und sich so an Ausschreibungen beteiligen, die sonst für den Produzenten nicht darstellbar wären“, sagt Rhenus-Manager Spiekermann. Gerade diese Skalierbarkeit des Angebots sei ein enormer Vorteil: „Es geht also um die Ausdehnung des Geschäfts mit einem Zugriff auf ein euronationales Netzwerk.“ Der Hersteller müsse sich „nur“ noch darum kümmern, die Produktion anzukurbeln, den „Rest“ erledige sein Logistikdienstleister.

Eine Zukunft ohne Luftreiniger?

„Luftreiniger sind bei uns noch ein junger Bereich – mit einer gewissen Dynamik“, sagt der Experte von Rhenus High Tech. „Inwieweit das Thema Wartung unser Dienstleistungsspektrum zukünftig generell erweitern könnte, so wie es bereits bei den Bankautomaten der Fall ist, bleibt abzuwarten. Die in den Geräten eingesetzten Luftfiltermatten haben eine Lebensdauer von ein bis zwei Jahren. Daher ist diese Ergänzung noch nicht Bestandteil unseres Leistungspaketes.“

Die eine Seite ist das Geschäft. Aber die Pandemie hat allen Menschen privat auch schon sehr viel abverlangt. Und so fügt Spiekermann noch einen Nachsatz hinzu: „Ich würde mir natürlich wünschen, dass wir bei anderen Geräten eine ähnlich hohe Nachfragedynamik wie augenblicklich bei den Luftreinigern erfahren, weil das eine Rückkehr zur Normalität bedeuten würde.“

Coronavirus

SARS-CoV-2 oder „severe acute respiratory syndrome coronavirus type 2“ ist die offizielle Bezeichnung des neuartigen Coronavirus. Dabei handelt es sich um eine Lungenkrankheit, die – soweit bisher bekannt – ansteckender ist als Grippeviren. Bei den durch das Virus ausgelösten Erkrankungen hat sich Covid-19 als offizielle Bezeichnung durchgesetzt. Die Erkrankungen können einen schweren Verlauf mit Atemproblemen und Lungenentzündungen nehmen. Rund zehn Prozent der Erkrankten müssen in Kliniken behandelt werden, zum Teil auf intensivmedizinischen Stationen.

Der AirPurifier von WOLF

Die Firma WOLF hat Luftreiniger speziell für Bildungsstätten entwickelt. Zwar ist der AirPurifier so groß wie ein Kühlschrank, aber dadurch extrem leise und mit 34 Dezibel im Normalbetrieb gerade einmal so laut wie ein Laptop-Lüfter. Zugleich kann das Gerät bis zu 1.200 Kubikmeter Luft pro Stunde reinigen, etwa sechsmal so viel wie ein normales Klassenzimmer umfasst. Dabei kommen sogenannte Hepa-14-Filter (nach DIN EN 1822) zum Einsatz, was für High Efficiency-Particulate Air/Arrestance steht. Filter der Klasse H 14 filtern 99,995 Prozent Viren wirksam aus der Luft. Die Wirksamkeit des Geräts wurde anhand realer Messdaten in Praxistests von unabhängigen Wissenschaftlern bestätigt. Dank der kompletten Logistiklösung durch Rhenus können Lieferzeiten von drei bis fünf Tagen angeboten werden. Jetzt WOLF AirPurifier bestellen www.wolf.eu/shop

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Quellen

1www.wolf.eu/luftreiniger-studien

 

Weiterführende Links:

Informationen über das neuartige Coronavirus sind abrufbar unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

Studie des Instituts für Strömungsmechanik und Aerodynamik an der Universität der Bundeswehr München „Können mobile Raumluftreiniger eine indirekte SARS-CoV-2-Infektionsgefahr durch Aerosole wirksam reduzieren?“ zu finden unter: https://www.unibw.de/lrt7/raumluftreiniger.pdf?utm_source=baulinks&utm_campaign=baulinks

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